Christoph von Dohna

* 1583
✝ 1637

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Weitere Angaben

Burggraf Christoph von Dohna studierte an verschiedenen Universitäten, u. a. in Altdorf und Heidelberg zwischen 1597 und 1606. Er wurde von Christian I. von Anhalt-Bernburg ausgewählt, ihn auf seine Reise nach Paris 1606/1607 zu begleiten. Anschließend war von Dohna mehrfach als Gesandter Christians im Zuge seiner kurpfälzischen Politik, vor allem zur Unterstützung anläßlich des böhmischen Aufstandes und der Wahl des Kurfürsten Friedrich V. zum böhmischen König, eingesetzt. 1615 wurde Christoph von Dohna kurpfälzischer Rat unter Friedrich V. und nach dem dieser König von Böhmen geworden war, wurde er 1620 zu seinem Oberkammerherren. Im selben Jahr heiratete er Gräfin Ursula von Solms-Braunfels. 1619 wurde er mit dem Gesellschaftsnamen „der Heilende“ Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. Nach der Schlacht am Weißen Berg und dem Scheitern Friedrichs V. als König von Böhmen musste auch von Dohna sich ins Exil in die Niederlande begeben. Dort wurde er 1629 von Prinz Friedrich Heinrich von Oranien (1584–1647), dem Schwager seiner Ehefrau, zum Gouverneur des Fürstentums Orange ernannt.

Konfession

  • protestantisch

Vorkommen im Text

  • Stuttgart 1616, fol. 229v18v: [...] / ger zu Anhalt/ et cetera / 2. Herr Christoph Burggrave vnd Herr zu Dhona. 3. / 3. Burckhard von Erlach [...]

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