Silberner Totenkopf und Wendehaupt aus Elfenbein

Anderer Name

Wendehaupt aus Elfenbein und silberner Totenkopf

Kategorien

Datierung

16. Jahrhundert (?)

Material/Technik

Silber, Elfenbein

Weitere Angaben

Neben dem „silberin Todtenköpffl“, im Ficklerschen Inventar (S. 75, Nr. 581) von 1598 auf Tafel Nr. 10 der Münchner Kunstkammer, meinte Hainhofer hier wohl das wenig später bei Fickler aufgeführte Wendehaupt aus Elfenbein (S. 75, Nr. 588: „Ein helffenbaine außgeschnitten angesicht, daran ein Todtenkopff, auf welchem geschnitten: Cogita mori“). Diese wie der silberne Schädel nicht identifizierte Schnitzarbeit zeigte auf einer Seite ein Gesicht (häufig war dies das Antlitz Christi und das Haupt diente als Rosenkranzanhänger) und auf der anderen einen Totenkopf. Die eingeschnitzte Inschrift betonte den Vanitas-Gedanken.

Schlagwörter

Vorkommen im Text

  • München 1611, fol. 150r: [...] , ligen silberne / gegossene schlangen, edexen, schneggen, krebs, / frösch, silberne vnd Helffenbainine todenköpff. / Paternoster auß Jndianischen boonen. [...]

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