Eberhard I. von Hildrizhausen, Bischof (Eichstätt)

✝ 1112

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Weitere Angaben

Eberhard I. von Hildrizhausen war von 1099 (?) bis zu seinem Tod 1112 Fürstbischof von Eichstätt. Er stammte aus einem edelfreien, schwäbischen Geschlecht, das nach der nicht mehr existierenden Burg Hildrizhausen im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg benannt ist. Eberhards I. Vater war vermutlich Heinrich († 1078), Sohn Herzog Ottos III. von Schwaben († 1057), seine Mutter Beatrix von Schweinfurt, Tochter des Otto von Schweinfurt († 1057). Er hatte zwei Brüder namens Otto und Konrad († 1104). Konrad war Mönch im Kloster Hirsau im Schwarzwald, dem Eberhard I. diverse Schenkungen machte. Kurz nach dem Tod seines Vorgängers Udalrich I. wurde Eberhard I. von Kaiser Heinrich IV. († 1106) zum Bischof ernannt. Im Januar 1106 nahm an der Mainzer Reichsversammlung teil, auf der Heinrich V., nach Abdankung seines Vaters, die Reichsinsignien übergeben wurden. Eberhard I. folgte Heinrich V. auf mehreren Zügen durch das Land. Als Eberhard I. im Jahr 1112 im Gefolge des Kaisers von Goslar nach Merseburg zog, verstarb er in Quedlinburg.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Eichstätt 1611, fol. 50r: [...] 20.us / Eberhardus Marchio di Svvinfurth Ecclesiae laudabi- / liter iuxta ac foeliciter praefuit tredecim annis, [...]

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