Gerhoh, Bischof (Eichstätt)

✝ ca. 806

Wirkungsdaten: zwischen 787 und 806

Externe Ressourcen

Weitere Angaben

Für die Ernennung Gerhohs zum Bischof von Eichstätt hatte vermutlich sein Vorgänger Willibald, dessen Taufkind er war, gesorgt. Bereits kurze Zeit nach dem Tod Willibalds zwischen 787 und 788 zog Gerhoh als Bischof die Güter des Klosters Heidenheim ein, um das Bistum zu stärken. In diese Zeit fällt auch die Gründung des Klosters Herrieden. Im Jahr 793 wurde Gerhoh von Karl dem Großen mit der Reichsabtei St. Leodegar in Murbach im Elsass belehnt und als Abtbischof eingesetzt. Der Bau des ersten Eichstätter Doms geht wahrscheinlich auf Gerhoh zurück, während das Willibaldinische Kloster innerhalb seiner Mauern über einen eigenen Sakralraum verfügte.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Eichstätt 1611, fol. 48v: [...] 2.dus. / Gerhoch deindé genere et virtute nobilissimus, Sancto / Wilibaldo in regimine successit, sedit is annos / vigiintj, obijt [...]

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