Johann Heinrich Hettinger

Wirkungsdaten: nachgewiesen 1599–1613

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Weitere Angaben

Dr. Johann Heinrich Hettinger hatte Jura an der Universität Ingolstadt studiert war Rechtskonsulent und Syndikus von Biberach.

Kommentar

Im Landeskirchlichen Archiv Biberach sind Berichte der vom katholischen Rat zum Regensburger Reichstag geschickten Gesandten Johann Heinrich Hettinger und Hieronymus Brandenburger an den katholischen Altbürgermeister Heinrich von Pflummern aufbewahrt. Sie stammen vom 25. Juli, 19. August, 21. August, 5. Oktober und 7. Oktober 1613. Im August des Jahres waren durch die evangelischen Stände die Biberacher Beschwerden Kaiser Matthias übergeben worden, daraufhin ging der katholisch dominierte Rat mit seinen zwei Gesandten Hettinger und Brandenburger in die Offensive. Im selben Bestand des Landeskirchlichen Archivs befindet sich die Abschrift eines kaiserlichen Mandats vom 23. November 1613 an die Gemeinde Biberach, dass sie sich dem dortigen Rat gehorsam zeige und die Wahlordnung Karls V. befolge. Dieses harsche Mandat war das Verhandlungsergebnis der beiden katholischen Reichstagsgesandten Hettinger und Brandenburger. Eine entsprechende Beschwerdeschrift von Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Reichsstadt Biberach (evangelischer Teil) wurde am 12. Dezember 1613 dem katholischen Rat und Bürgermeister übergeben, davon befinden sich zwei Exemplare in obigem Bestand (vgl. Reuter 2008, S. 54).

Konfession

  • katholisch

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