Johann Ernst, Herzog (Sachsen-Eisenach)

* 1566
✝ 1638

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Weitere Angaben

Johann Ernst aus der Familie der ernestinischen Wettiner war ab 1596 Herzog von Sachsen-Eisenach. Er war der vierte Sohn von Herzog Johann Friedrich dem Mittleren von Sachsen (1529–1595) und Herzogin Elisabeth von der Pfalz (1540–1594). Nach Entmachtung seines Vaters kam Johann Ernst unter die Vormundschaft dreier Verwandter; darunter befand sich auch Kurfürst August von Sachsen. Im Jahr 1570 beschloss der Reichstag zu Speyer einen Teil des Landes, das Herzog Johann Friedrich weggenommen worden war, an dessen Söhne zurückzugeben. Die jungen Brüder Johann Kasimir und Johann Ernst wählten Coburg als Residenzstadt. Seine Regentschaft trat Johann Ernst allerdings erst mit 22 Jahren, nach dem Tod Augusts von Sachsen, im Jahr 1586 an. Ab 1578 studierte Johann Ernst gemeinsam mit seinem Bruder an der Universität in Leipzig. Nach einer Phase der gemeinsamen Regierung wurde das Erbe der Brüder 1596 getrennt und für Johann Ernst das Fürstentum Sachsen-Eisenach begründet.

Konfession

  • protestantisch

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