Hans Karg

* 1551
✝ ca. 1615

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Weitere Angaben

Hans bzw. Johannes Karg († nach 1615), Sohn des Hirsauer Abts Johannes Parsimonius, ging ab 1559 in Augsburg bei Christoph Motzart in die Lehre. Seine erste Ehe schloss er 1572. Im selben Jahr erhielt er die Malergerechtigkeit vom verstorbenen Elias Umbach, dessen Witwe Sabina, geborene Gugger, er geheiratet hatte. 1573 hatte er mit David Blanckh seinen ersten Lehrling. Er schuf u.a. satirische Sittenschilderungen. 1585 verließ er Augsburg aufgrund des Kalenderstreits und ging über Ulm nach Stuttgart, wo er von 1588/89 bis 1601/02 in den herzoglichen Rechnungen für Gemälde und Grafiken erscheint. Ab 1590 beteiligte er sich an der Ausmalung des Neuen Lusthauses. In den Quellen wird auch eine illuminierte Bibel für Herzog Ludwig von Württemberg erwähnt. Karg wurde als „maler und burger allhie (zu Stuttgart)“ bezeichnet, doch verwies ihn Herzog Friedrich von Württemberg 1601 des Landes; die Stuttgarter Maler hatten sich über ihn (wohl als lästigen Konkurrenten) beschwert. Karg kehrte nach Augsburg zurück. 1595 nahm er den aus Ulm kommenden Hans Jacob Amman in die Lehre. Ab 1598 bildete er seinen Sohn David Karg aus. Dieser ließ sich 1604 bei der Universität Tübingen als Theologiestudent einschreiben, dabei wurde er als Maler bezeichnet. Im Musterregister von 1615 ist Hans Kargs Alter mit 60 Jahren angegeben.

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Konfession

  • protestantisch

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