Christoph Lehmann

* 1570
✝ 1638

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Weitere Angaben

Christoph Lehmann aus Finsterwalde war Schriftsteller und Stadtschreiber in Speyer. Seine Speyerer Chronik von 1612 ist ein wichtiges Zeugnis nicht nur für die Geschichte der Stadt Speyer, sondern auch der deutschen Stadtgeschichte und der Alltagsgeschichte des Mittelalters überhaupt. Sie endet mit dem Tod Kaiser Friedrichs III. im Jahr 1493. Als Kompilator schuf er 1630 das Florilegium politicum. Lehmann war bereits auf dem Reichstag in Regensburg von 1608, zusammen mit Bürgermeister Johann Hadamar, erschienen. Wegen Zerwürfnissen mit dem Rat trat er 1629 in die Dienste des Speyerer Bischofs Philipp Christoph von Sötern, seit 1623 auch Kurfürst und Erzbischof von Trier. Als die Verwaltung des Kurfürstentums Trier ebenso wie die des Bistums Speyer in die Hände der stiftischen Kapitel kam, trat er im Februar 1637 die Stelle eines Syndikus in der Reichsstadt Heilbronn am Neckar an, starb aber schon am 20. Januar 1638.

Konfession

  • protestantisch

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