Balthasar Leymann zu Liebenau

Wirkungsdaten: zwischen 1583 und 1613

Weitere Angaben

Balthasar Leymann zu Liebenau erhielt zu seinem Jurastudium von der landesfürstlichen Kammer von Oberösterreich 1583 eine Beihilfe von 100 Gulden. Ab 1588 bis 1602 war er erzherzoglicher Rat und oberösterreichischer Kammerprokurator; 1603 berief ihn Erzherzog Ferdinand als Hofkanzler nach Graz. In Innsbruck heiratete er am 1. Juli 1595 Katharina Hochenhauser und nach deren Tod am 20. Juni 1605 Johanna Katharina Khuen. Aus Anlass der zweiten Eheschließung zahlte ihm die Kammer auf erzherzogliche Weisung am 21. November 1605 zur Ehrung von 120 Gulden 48 Kreuzer.

Kommentar

Leymann trug sich am 20. Oktober 1613 auf dem Reichstag zu Regensburg zusammen mit weiteren Besuchern in das Stammbuch eines unbekannten Besitzers ein (heute im Germanischen Nationalmuseum, Hs 115674d; vgl. Kurras 1988, S. 48).

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Regensburg 1613, fol. 57v93r: [...] / Oesterreich. / Frobenius/ Graff zu Helffenstein/ / Freyherr zu Gundelfingen/ Herr zu Wildenstein/ / Mößkirch/ vnnd Gomögnies/ Balthasar Layman/ / von vnd zu Liebena/ Pfandinhaber der Herrschafft / Ober Voitsperg/ Ertzhertzog Ferdinanden gehaimer / Rath/ Römischer Kayserlicher Mayestät Räthe/ [...]

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