Johann Philipp von Liebenstein

* 1593
✝ 1637

Weitere Angaben

Der hier genannte Johann Philipp von Liebenstein ist vielleicht identisch mit Philipp II. von und zu Liebenstein, der von 1615 bis 1616 als württembergischer Vasall von Haus aus mit zwei Rössern genannt wird. 1622 kämpfte er im Rang eines Majors im badischen Infanterie-Regiment unter Oberst Pleickhard von Helmstatt in der Schlacht bei Wimpfen. Später stand er als Obrist in den Diensten Herzog Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar (1598–1662) bzw. Gustav II. Adolfs von Schweden (1594–1632) und amtierte zwischen 1629 und 1631 als Obervogt von Vaihingen. 1637 wurde er der Familienchronik zufolge von Schnapphähnen bei Chaumont in Frankreich erschossen.

Kommentar

Assum nennt Johann Philipp von Liebenstein bei den Tauffeierlichkeiten in Stuttgart zweimal, zum einen beim Empfang der angereisten Gäste (Assum 1616, 2. Relation, S. 12) und zum zweiten Mal bei seinem Auftritt als Adelgund, einer der Söhne des alten Haimon, gegen den Herzog Johann Friedrich von Württemberg 10 Taler gewann (Assum 1616, 4. Relation, S. 23).

Konfession

  • protestantisch

Vorkommen im Text

Kommentare

Neuer Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich für Rückfragen verwendet und nicht veröffentlicht. Der Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft.

Wird geladen …