Michael Hörtnit

✝ ca. 1603

Anderer Name

Michael Herdnat

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Kommentar

Wirt des Gasthauses Zum goldenen Kreuz, in dem Hainhofer während seiner Besuche 1603 und 1611 in München zu Gast war (vgl. auch Stahleder 2005, S. 327). Obwohl der Name des Gastgebers 1603 explizit genannt wird, kamen seine Besitzanteile an der Gastwirtschaft auf dem späteren Promenadeplatz Nr. 4 bereits 1597 an andere Verwandte, was auf seinen vorangegangenen Tod hindeutet (vgl. Häuserbuch 1958–1977, Bd. 2, S. 217). Er scheint aber die Wirtschaft weitergeführt zu haben, denn am 5. August 1603 wurde Michael Hertnit, Bürger und Gastgeber, als Zeuge eines Wunders des hl. Benno erwähnt (Leben und Wunderwerck, Dess heiligen Bischoffs und Beichtigers Benno, Der Chur-Bayrischen Haupt- vnd Residentz-Statt München, München 1697, S. 192, Nr. 130, online: https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11086617?page=,1). Anscheinend hat Hörtnit kein hohes Alter erreicht, denn im Jahr 1594 benötigte er noch einen Vormund (vgl. Häuserbuch 1958–1977, Bd. 2, , S. 211), und 1604 wurde seine wiederverheiratete Witwe Katharina Probst, die bereits damals ihren darauffolgenden Ehemann verloren hatte, erwähnt, die das Gasthaus kaufte.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • München 1603, fol. 127ar: [...] / Haben Vnsern einkher gnommen, zum / guldin Kreuz beim Michael Herdt- / nit, Vor dem salzstadel, auf welchem / der Landtschafft waffen. [...]

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