Georg IV., Graf (Ortenburg)

* 1573
✝ 1627

Anderer Name

Georg IV. von Ortenburg

Externe Ressourcen

Weitere Angaben

Georg IV. war 1603–1627 nominell regierender Graf der allerdings verpfändeten Grafschaft Ortenburg. Er söhnte sich nach jahrzehntelangem Streit 1602 mit den bayerischen Herzögen aus, huldigte Herzog Maximilian I., musste hierfür jedoch die Herrschaft Mattighofen an das Herzogtum Bayern abtreten. 1612 trat Georg als Hofrat in den Dienst des Maximilians I., außerdem wurde er ab 1625 Hauptmann von Burghausen und Pfleger von Wasserburg und danach von Eggenfelden. Er war mit Anna Maria von Leiningen († nach 1631) verheiratet. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor, seine Söhne Georg Reinhard (1607–1666) und Christian (1616–1684) folgten ihm erst ab 1658 als Reichsgrafen in der nun ausgelösten Grafschaft nach.

Kommentar

Ein Eintrag von Georg IV. findet sich in Hainhofers Großem Stammbuch auf p. 146, allerdings ist er mit 15. Juli 1627 erst einige Wochen nach seinem Tod datiert. Möglicherweise stammt der Beitrag daher von seinem Sohn Georg Reinhard.

Konfession

  • protestantisch
  • katholisch

Vorkommen im Text

  • München 1611, fol. 140r: [...] wenig zeit mit Mattigkhofen von dem grafen / von Orttenburg; mit der herrschafft Wüntzen; / mit Degenberg; [...]
  • Regensburg 1613, fol. 57v109r: [...] Georgen/ deß Eltern Graffen/ Graff / zu Ortenburg vor sich selbsten/ so dann ahn statt / vnd in nahmen Weylandt Heinrichen der Eltern / Grauen/ Graffens zu Ortenburg nachgelassener [...]

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