Philipp I. der Großmütige, Landgraf (Hessen)

* 1504
✝ 1567

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Weitere Angaben

Philipp der Großmütige wurde nach dem Tod seines Vaters 1509 und einer anschließenden Phase der Regentschaft im Jahr 1518 für mündig erklärt und übernahm daraufhin die Regierung als Landgraf von Hessen. Durch einen Erbschaftskonflikt um Katzenelnbogen gelangte er in Opposition zum Kaiser und führte 1526 die Reformation in seinen Ländern ein. An der Seite von Sachsen wurde er einer der beiden Hauptleute des Schmalkaldischen Bundes. Nach dessen Niederlage gegen Karl V. 1547 war der Landgraf bis 1552 in kaiserlicher Gefangenschaft. Philipp gründete 1527 die Universität Marburg, außerdem die vier hessischen Hohen Hospitäler aus säkularisiertem Kirchengut.

Konfession

  • katholisch
  • protestantisch

Vorkommen im Text

  • Neuburg 1614, fol. 164v: [...] / welchs mit worten gemain werde, im hertzen / aber offt ferne seÿe, vnd das dahero Landgraff / Philipps in Hessen, genant der großmuetige, / zu sagen pflegte, das man ainen fürsten beÿ [...]

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