Reginold, Bischof (Eichstätt)

✝ 991

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Weitere Angaben

Reginold, der wohl aus einem edelfreien Geschlecht stammte, war von 966 bis zu seinem Tod 991 Bischof von Eichstätt. Wahrscheinlich wurde er von Kaiser Otto I. zum Bischof ernannt. Reginold nahm nachweislich an mehreren Reichssynoden teil, wie u. a. im Oktober 968 an der Synode in Ravenna, bei der Magdeburg zum Erzbistum erhoben wurde. Trotz Gegenstimmen vergrößerte Reginold den Eichstätter Dom durch Anbauten und ließ im Jahr 989 die Gebeine Willibalds in den neuen Memorialbau übertragen. Reginold galt vor allem in den alten Sprachen als sehr gewandt, was auch hundert Jahre später von dem Anonymus von Herrieden († nach 1075) gerühmt wird.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Eichstätt 1611, fol. 49r: [...] 11.us / Regenoldus trium linguarum Musicesque eximiè / versatus, tribus Othonibus Imperatoribus multum / adamatus, laudabiliter Eccl [...]

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