Simon VI., Graf (Lippe)

* 1554
✝ 1613

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Weitere Angaben

Simon VI. zur Lippe war Reichsgraf und Landesherr der Grafschaft Lippe. Er war Hofrat und Kammerherr Kaiser Rudolfs II.; in dieser Funktion übernahm er unterschiedliche diplomatische Missionen. 1605 wurde unter ihm die Grafschaft Lippe reformiert. Von 1609 bis 1617 kam es deswegen mit der Freien und Hansestadt Lemgo, die seit 1522 lutherisch war, zu Auseinandersetzungen. Lemgo widersetzte sich dem Edikt, den reformierten Glauben anzunehmen, und es kam zur „Lemgoer Revolte“. Im Jahr 1617 wurde der Streit mit dem Röhrentruper Rezess beendet. Simon VI. war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe mit Armgard von Rietberg (1551–1584) blieb kinderlos; aus der 1585 geschlossenen Ehe mit seiner zweiten Ehefrau, Elisabeth zu Holstein-Schaumburg (1566–1638), gingen zehn Kinder hervor.

Kommentar

Simon VI. zur Lippe trug sich 1613 in das Stammbuch eines unbekannten Besitzers ein (heute im Germanischen Nationalmuseum, Hs 115674d; vgl. Kurras 1988, S. 48).

Konfession

  • protestantisch

Vorkommen im Text

  • Regensburg 1613, fol. 57v104v: [...] Simon/ Graff vnnd Edler Herr zu der / Lipp/ Römischer Kayserlicher Mayestät Reichs- / hoffrath/ vnd deß Niderländischen Westphälischen / Craiß Obrister. [...]

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