Johann Smisek

* ca. 1585
✝ ca. 1650

Andere Namen

  • Johann Schmischek
  • Johann Zwischegg

Externe Ressourcen

Weitere Angaben

Johann Smisek war ein Kupferstecher der Landschaften, religiöse Motive, Jagdszenen und Ornamentstiche herstellte, aber auch nach Vorlagen anderer Künstler arbeitete. 1603 lebte er in Innsbruck, wo sein Sohn Johann Christoph getauft wurde, der später Kupferstecher in Prag war. Verheiratet war er mit Christina Satler (Sadeler?). Im selben Jahr gab er einen Einblattdruck mit dem Titel „Historia, Geschicht und Ursprung des hochwirdigen Sacraments und Heyltumbs auf dem Seefeldt in der Graffschafft Tyrol gelegen“ heraus, den er mit „Johann Schmischetzky fec.“ signierte. Später lebte er in München. Laut einem Schreiben des als fürstlich bayerischer Kupferstecher bezeichneten Johann Schmischek aus dem Jahre 1608 an den Rat der Stadt Innsbruck war er seit zwei Jahren Lehrherr des Andreas Spängler. Er bat um die Zusendung von Mitteln, damit Spängler bei ihm auslernen könne. Er fertigte seit 1618 Exlibris für Herzog, später Kurfürst Maximilian von Bayern. Laut Eintrag in der Hofzahlamtsrechnung von 1635 erhielt er 26 Gulden für eine Nachlieferung von Exlibris ausgezahlt. Sein „Neues Groteschgen Büchlein“ wurde in Nürnberg um 1655 von Paulus Fürst und um 1700 von Johann Christoph Weigel neu herausgegeben.

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Konfession

  • katholisch

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