Veit Abel

✝ ca. 1630

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Veit Abel entstammte einer Gastwirtsfamilie und wurde nach seinem Großvater benannt, der schon 1540 ein Gasthaus an dem Ort geführt hatte, an dem später das Haus zum Bayerischen Hof entstand (vgl. Häuserbuch 1958–1977, Bd. 2, S. 238). Durch Heirat mit Katharina Probst besaß er ab 1608 auch mit ihr gemeinsam das Gasthaus zum Goldenen Kreuz, in dem Hainhofer auf seinen ersten Reisen nach München seine Bleibe nahm (vgl. Häuserbuch 1958–1977, Bd. 2, S. 217). Am 21. August 1624 wurde Abel wegen zu hoher Forderungen in seinen an den Hof geschickten Rechnungszetteln, worin er für die bei ihm einlogierten polnischen Herren Zimmer- und Schlafgeld von 51 Gulden verlangte, auf den Turm geschafft, bis er seine Forderungen herabsetzte (vgl. Stahleder 2005, S. 400). Im Jahr 1628 wurde ein ebenfalls seit seinem Großvater im Familienbesitz geführtes Gasthaus mit einem Arrest belegt (vgl. Häuserbuch 1958–1977, Bd. 2, S. 204).

Konfession

  • keine Angabe

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