Johann Melchior Volckmair

* 1589
✝ 1655

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Weitere Angaben

Volckmair war ein Wiener Kammergoldschmied und Hofmathematiker, der 1637 ein Bildnis des verstorbenen Kaisers Ferdinand II. und 1642 ein silbernes Bildnis des Ignatius von Loyola (1491–1556) lieferte. Ferner stellte er astronomische und mathematische Instrumente her. Vermutlich war er Sohn des aus Braunschweig stammenden Goldschmiedes, Mathematikers, Geodäten und Herstellers von Vermessungsinstrumenten Tobias Volckmair (Volckmer, Volckmar) d. Ä. († 1622), der 1586 in Salzburg Meister wurde und seit 1594 in München als Mathematiker und Vermesser in den Diensten des bayerischen Herzoghofs stand. Er wurde von seinen Söhnen bei Vermessungsarbeiten unterstützt (Kremer 2009, Kat.-Nr. 52). Hans Volckhmeier, Sohn des fürstlichen Mathematicus Tobias Volckhmeier, der beim Münchner Goldschmied Abraham Zeggin im Jahre 1607 eine vierjährige Lehre antrat, ist wahrscheinlich mit Hans Melchior Volckmair identisch. Von diesem stammt ein Kupferstich von 1616 mit der Ansicht der Stadt München von Osten, der in Hainhofers Bericht über seine Münchner Reisen von 1611 und 1636 eingebunden ist. Tobias Volckmair d. J., wohl der ältere Bruder, fertigte bereits 1613 den ersten gedruckten Stadtplan von der Stadt München (vgl. Günther 1894, S. 8). Laut Sterbeeintrag vom 14. November 1655 soll Hans Melchior Volckmair 66 Jahre alt geworden sein.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • München 1611, fol. 160v: [...] MONACHIVM. SATRAPIAE. BOIICAE. METROLIS. AB ORIENTE. PROSPECTA. CVM. FLVVIO. ISERA. descripta per Joannem Melchiorem Volckmerum Anno et cetera 1616. [...]
  • München 1636, fol. 16r: [...] MONACHIVM. SATRAPIAE. BOIICAE. METROLIS. AB ORIENTE. PROSPECTA. CVM. FLVVIO. ISERA. descripta per Joannem Melchiorem Volckmerum Anno et cetera 1616. [...]

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