Karl Widemann

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Weitere Angaben

Der in München geborene Karl Widemann war nach Studium in Ingolstadt, Leipzig, Padua und Dôle ab 1587 Augsburger Stadtarzt. Er war ein Anhänger des Paracelsus (1493/1494–1541) und der Alchemie, auch als Sammler von Büchern und Handschriften trat er hervor. 1630 verlor er als Protestant aufgrund des Restitutionsedikts seine Ämter und starb verarmt. Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599–1654) traf ihn 1623 in Augsburg und erwähnt ihn in seinem Tagebuch (28.–30. Mai 1623, fol. 31r). Zwei seiner Söhne, Georg Sebastian und Markus, beide Ärzte, waren bereits vor dem Vater verstorben.

Konfession

  • protestantisch

Vorkommen im Text

  • München 1636, fol. 90v: [...] / Allhie, wie aller orthen, beklagen sich die / leuth Jhrer armuet, von welcher doctor / Carol Widenmann, ain vier vnd achtzig / Jähriger Medicus allhie zu sagen pfle- [...]

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