Wilhelm V. der Reiche, Herzog (Jülich-Kleve-Berg)

* 1516
✝ 1592

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Weitere Angaben

Wilhelm V. war seit 1539 Herzog von Jülich-Kleve-Berg sowie Graf von Mark und Ravensberg. Außerdem hatte er bereits 1538 das Herzogtum Geldern und die Grafschaft Zutphen geerbt, konnte sich aber gegen die Ansprüche Kaiser Karls V. nicht durchsetzen und musste 1543 beide Territorien an diesen abtreten, außerdem heiratete er nach Annulierung seiner nicht vollzogenen Ehe mit Jeanne d’Albret (1528–1572) eine Nichte des Kaisers, Maria von Österreich (1531–1581), mit der er sieben Kinder hatte. In religiösen Fragen war Wilhelm, der persönlich dem Protestantismus zuneigte, aufgrund kaiserlichen Drucks gezwungen, formal am Katholizismus festzuhalten bzw. einen Mittelweg als Reformkatholik zu suchen. Seine Residenzen und Festungen ließ Wilhelm nach Plänen des italienischen Architekten Alessandro Pasqualini (1493–1559) und von dessen Söhnen ausbauen. Nach dem Tod seines kinderlosen und psychisch kranken Sohnes Johann Wilhelm (1562–1609) brach der Jülich-Klevische Erbfolgestreit aus, wobei auf seine Töchter Marie Eleonore und Anna als Erbberechtigte die Ansprüche von Brandenburg bzw. Pfalz-Neuburg zurückgingen.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Neuburg 1613, fol. 360r: [...] halbstündlin mit ihr zu conversieren. Sie ist / Hertzogen Wilhalms von Gilch, löblicher gedächtnus / ander geborne tochter, vnd weil Jhre älteste [...]
  • Neuburg 1613, fol. 360r: [...] Herrn hat, so will sie, vnd Jhr ältester Herr, Pfaltz- / graf Wolff Wilhalm, Jhres Herrn Vattern testa- / ment auf sie ziehen, vnd krafft desselben, die / Gilchische [...]

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