Philipp Zindelin

* ca. 1572
✝ 1622

Externe Ressourcen

Weitere Angaben

Philipp Zindelin (Zendele), geboren in Konstanz, war Kornettist, Organist und Komponist. Seit 1589 war er an der Universität Freiburg immatrikuliert und genoss seine musikalische Ausbildung beim Augsburger Stadtpfeifer Johann Jakob Drechsel. Zindelin war in Konstanz für Kardinal Andreas von Österreich (1558–1600) tätig; ab 1604 war er Stadtpfeifer in Augsburg. Laut Musterregister der Augsburger Bürgerschaft von 1610 war er damals 38 Jahre alt. Philipp Zindelin war auch für die Fugger, das Augsburger Domkapitel und um 1609 für den Eichstätter Bischof Johann Konrad von Gemmingen tätig sowie seit mindestens 1608 für Erzherzog Leopold V., der zweimal die Patenschaft für seine Kinder übernahm. Am 11. November 1613 ließ er mit seiner Ehefrau Barbara in der Dompfarrei Augsburg eine Tochter, Elisabeth, taufen; bei der Taufe seiner Tochter Maria Magdalena am 24. März 1616 übernahmen der Bischof von Bamberg und Magdalena von Bayern, verehelichte Pfalzgräfin von Neuburg, die Patenschaft. Ein dem Herrscherpaar Philipp II. und Sophie von Pommern-Stettin gewidmetes Gedicht Zindelins in französischer Sprache ist publiziert in einem Gedichtband, der anlässlich der Rückkehr Hainhofers von seiner Reise nach Pommern 1617 erstellt wurde (Carmina Gratulatoria 1617, S. 62).

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Regensburg 1613, fol. 24r: [...] / mich beÿ Jhr behalten, vnd 2. mal aines / außgebracht, vor der tafel hat der Zündelin / Augspurger musicus vnd Zinnckenblaser [...]

Kommentare

Neuer Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich für Rückfragen verwendet und nicht veröffentlicht. Der Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft.

Wird geladen …