Heribert, Bischof (Eichstätt)

✝ 1042

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Weitere Angaben

Heribert war von 1022 bis 1042 Fürstbischof von Eichstätt. Er stammte aus dem hochadeligen rheinfränkischen, vornehmlich im Wormsgau begüterten Geschlecht der Konradiner und war ein Neffe des Würzburger Bischofs Heinrich I. († 1018) und des Kölner Erzbischofs Heribert († 1021); auch war er nachweislich mit Abt Williram von Ebersberg († 1085) verwandt. Zusammen mit seinem Bruder und Nachfolger Gezemann besuchte er die Domschule in Würzburg; hier wurde er auch Domherr. Der hochadelige Heribert wurde von Kaiser Heinrich II., wohl als Gegengewicht zur adeligen Herrschaftsbildung in Bayern und Schwaben, eingesetzt. Er folgte Heinrich auf mehreren Stationen innerhalb des Reiches. Unter Heribert fanden mehrere bauliche Neuerungen statt. So ließ er unter anderem den Bischofshof neu erbauen, die Ummauerung der Stadt erneuern und an der Südseite des Domes neue Kurien für die Domherren aufführen. Auf dem Willibaldsberg gründete er ein Mönchskloster und errichtete in der Nähe eine Bartholomäuskapelle. Die Torkapelle St. Martin gegenüber dem Domportal ließ er ausbauen und die alte Marienkapelle abreißen und durch einen größeren Neubau ersetzen. Wichtigstes kirchliches Ereignis war die Gründung des Klosters St. Walburg in Eichstätt. Offenbar wollte Heribert sogar den Bischofssitz nach Neuburg an der Donau verlegen. Sein Plan scheiterte jedoch.

Konfession

  • katholisch

Vorkommen im Text

  • Eichstätt 1611, fol. 49v: [...] 15.us / Heribrechtus genere, virtute et doctrinâ clarissi- / mus, Conrado secundo Imperatorj longè charissi- / mus, annis vigintj duobus foeliciter Eccl [...]

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