Walter Rettich

Wirkungsdaten: 1589–1620

Weitere Angaben

Walter Rettich aus Dachstein, vermutlich Sohn des gleichnamigen Amtmannes, wurde 1589 in Freiburg im Breisgau immatrikuliert. 1594 wurde er Mitglied des Freiburger Rats. Nach dem Tod seiner ersten Frau Cleophea Färler, Tochter des Obersten Zunftmeisters, trat er 1596 in den Kapuzinerorden ein. Diesen verließ er 1609 wieder, um sich mit Maria Schnell zu verheiraten. Er konvertierte zum Luthertum und trat in die Dienste des Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach ein. Walter Rettich wurde Amtsverweser zu Mühlberg und war Unterhändler beim Abschluss des Bündnisses mit den reformierten Schweizer Kantonen. Im Jahr 1616 erhielt er in Basel das Bürgerrecht. 1619 schied er aus dem Dienst bei Georg Friedrich aus und wurde 1620 wieder katholisch, was von den Schlettstadter Jesuiten mit Beifall aufgenommen wurde. Nach anderer Quelle starb er als Lieferant der gegen Leopold von Österreich gesammelten Truppen.

Konfession

  • katholisch
  • protestantisch

Vorkommen im Text

Kommentare

Neuer Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird ausschließlich für Rückfragen verwendet und nicht veröffentlicht. Der Beitrag wird vor der Veröffentlichung geprüft.

Wird geladen …