Julius Friedrich (Württemberg-Weiltingen)

* 1588
✝ 1635

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Weitere Angaben

Herzog Julius Friedrich, der dritte Sohn von Friedrich I. von Württemberg und der Sibylla von Anhalt, war der Stifter der Linie Württemberg-Weiltingen. Während des Dreißigjährigen Krieges regierte er von 1631 bis 1633 als Vormund seines Neffen Eberhard III. (1614–1674) das Herzogtum Württemberg. Er unternahm ausgedehnte Reisen, unter anderem nach Kleinasien, Malta sowie 1615 nach Lappland.

Kommentar

Ein Schreiben seines Bruders Julius Friedrich vermerkte Herzog Johann Friedrich von Württemberg am 20. März 1616 in seinem Tagebuch (Krapf/Wagenknecht 1979, S. 452).

In einem Schreiben vom 18. März 1614 an Julius Friedrich nach Stuttgart bot ihm Hainhofer seine Dienste an und bat ihm um einen Eintrag in sein Stammbuch. Gleichzeitig mahnte er dessen Eintrag in das Stammbuch Herzog Philipps von Pommern-Stettin an und schlug ihm eine Seidenstickerei vor (Konzept in Stichpunkten in HAB, Cod. Guelf. 17.28 Aug 4°, fol. 65v). Am 5. November 1617 schrieb Hainhofer an Philipp II. von Pommern-Stettin, dass er das für Julius Friedrich gefertigte Künststücklein erhalten habe, gibt aber nicht das Thema der Historie an. Zugleich meldete er, dass die Prinzessin von Polen, Anna Wasa (1568–1625), Schwester des Königs Sigismund III. von Polen und Schweden (1566–1632), eine Historie mit demselben Thema für das Stammbuch des Herzogs gewählt habe. Hainhofer wollte wissen, ob er diese noch ein weiteres Mal malen lassen solle oder ob der Herzog der Prinzessin schreiben wolle, dass sie sich ein anderes Thema aussuchen solle (Doering 1894, S. 283). Im Kammerbuch Herzog Ernst Bogislaws von Croy ist Julius Friedrich von Württemberg aufgeführt, das Thema der Historie aber auch hier nicht genannt. Anna Wasa wird dort nicht erwähnt (Schleinert 2008, S. 37).

Konfession

  • protestantisch

Vorkommen im Text

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