Magnus (Mang) Kilian

✝ ca. 1637

Wirkungsdaten: 1580–um 1637

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Weitere Angaben

Magnus (Mang) Kilian, nicht verwandt mit der Augsburger Stecherfamilie, war der Sohn des Rentschreibers, Druckers und Komponisten Hans Kilian. 1580 erscheint er erstmals im Kommunikantenregister der Hofkapelle in Neuburg an der Donau. Von Pfalzgraf Philipp Ludwig erhielt er 1584 eine finanzielle Unterstützung von 16 Gulden für seine Ausbildung in der Kunst der Malerei und wurde später bei ihm Hofmaler. 1601 bemalte er die Decke der Schlosskapelle zu Höchstädt; ferner malte er den Fest- und Ahnensaal sowie Teile der Dürnitz auf Schloss Neuburg aus. Er stand auch in den Diensten Wolfgang Wilhelms von Pfalz-Neuburg, den er 1615 porträtierte, und Pfalzgraf Johann Friedrichs. Seine Abzeichnung von in Rennertshofen 1620 geborenen Siamesischen Zwillingen setzte Peter Isselburg in einen Stich für einen Einblattdruck um, auf dem sich Kilian als „Fürstlich Pfalzgräflicher Conterfeyter“ bezeichnete. Später war Mang Kilian Hofmaler bei Markgraf Joachim Ernst von Brandenburg-Ansbach und 1624 in Ansbach ansässig. 1625, nach dem Tode Joachim Ernsts, richtete er eine Eingabe an Markgraf Christian von Bayreuth um Aufnahme in dessen Dienste, nachdem er von diesem einen Auftrag für ein Porträt seines verstorbenen Bruders Joachim Ernst und zwei Pferdeporträts bekommen hatte.

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Konfession

  • protestantisch

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