Simon Toelmann

* 1563
✝ 1630

Externe Ressourcen

Weitere Angaben

Simon Toelman aus Stralsund, Doktor beider Rechte, hatte in 1580 in Rostock studiert. Er war Rat und Advokat in Augsburg und wurde in der Folge Stadtsyndikus in Rostock. 1621 bis 1630 hatte er eine außerordentliche Professur der Rechte an der dortigen Universität inne (Catalogus Professorum Rostochiensium, s. v. Simon Toelmann).

Kommentar

Toelman fertigte für Hainhofers Großes Stammbuch im Auftrag Herzog Philipps II. von Pommern-Stettin dessen Bildnis in Mikrographie (p. 37) und trat stellvertretend für den Herzog als Pate für Hainhofers ältesten Sohn auf. Er selbst trug sich am 24. Juni 1617 in Stettin in Hainhofers Kleines Pommersches Reisebüchlein ein (S. 269). Toelman ist außerdem der Verfasser der Widmungsgedichte des Großes Stammbuchs, p. 45 (vgl. Brief Hainhofers an Philipp II. von Pommern-Stettin vom 22. Mai 1611; s. HAB, Cod. Guelf. 17.25 Aug. 4°, hier fol. 94r). Das Mikrographie-Bildnis übersandte Hainhofer mit Schreiben vom 16. August 1614 Herzog Maximilian I. von Bayern zur Ansicht; er hatte die „geschriebne mahlerey oder gemahlte schreiberey“ zwei Tage zuvor empfangen. Der Herzog verehrte Hainhofer die Mikrographie zusätzlich zu einem Miniaturstück, das Hainhofer bereits früher erhalten hatte (vgl. Volk-Knuettel 1980, S. 116, Brief Nr. 44). Maximilian bestätigte am 19. August 1614 den Erhalt und bezeichnete die Mikrographie als „schöne invention“ (vgl. ebd., S. 116, Brief Nr. 46).

Konfession

  • protestantisch

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