Hans Werl

* ca. 1570
✝ 1608

Anderer Name

Hans Wörl

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Weitere Angaben

Hans Werl war von 1588 bis 1589 Lehrjunge (oder eher Geselle) beim Münchner Hofkünstler Alessandro Paduano (erwähnt ab 1568–1596), der 1589 Zahlungen u.a. für die „haltung eines puebens“ erhielt. Seine früheste bekannte Arbeit ist ein 1588 datiertes Stammbuchblatt in der Münchner Graphischen Sammlung. 1592 heiratete er; ab 1594 am Hof Wilhelms V. angestellt, wurde Werl auch unter Maximilian I. weiterbeschäftigt. Er erhielt ab 1600 ein Jahresgehalt von 400 Gulden und ab 1604 einen Zuschlag von 70 Gulden. Von 1600 stammt das Hochaltarbild der neuerbauten Hofkapelle der Münchner Residenz; 1601 malte er zusammen mit Peter Candid für den Herkulessaal Darstellungen aus der bayerischen Geschichte. Die von Hainhofer bewunderte, auf Vorbildern Tommaso Lauretis basierende architekturperspektivische Deckenmalerei im Schwarzen Saal in der Residenz schuf er 1602 (zerstört 1944, rekonstruiert 1979). 1603 fungierte er als Berater bei der Planung des Bennobogens in der Münchener Frauenkirche.

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Konfession

  • katholisch

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